Regenwaldausstellung in der Galerie Geißlerhaus Bärenstein

ausstellung

Seit 10. Juli sind in der Bärensteiner Galerie Geißlerhaushttp://www.geisslerhaus.de/ die Kunstwerke zu sehen, die eine kleine Jury (ein Schüler, eine Schülerin, eine Lehrerin und ein Vertreter des Ranoala-Regenwaldvereins) zuvor als besonders ausstellungswürdig ausgewählt hatten. Bei der feierlichen Eröffnung in der vollbesetzten Galerie wurden auch die Preisträger in den jeweiligen Altersstufen bekanntgegeben. Der erste Preis war jeweils ein buntes madagassisches Lamba-Tuch mit Naturmotiven, der zweite Preis ein Maki-T-Shirt – ebenfalls direkt aus dem Partnerprojektgebiet in Madagaskar. Eine kurze motivierende Ansprache der Altenberger Schulleiterin Benita Junghans, musikalische Beiträge der Bärensteiner Familie Baor sowie von Schülerinnen der Madagaskar-AG beim Heulager gebackene Kuchen machten aus der Ausstellungseröffnung eine rundum gelungene Veranstaltung.

Sonntagnachmittags die Regenwaldausstellung in der Galerie Geißlerhaus besichtigen

Immer sonntags nachmittags besteht nun die Möglichkeit, die Regenwaldausstellung in der Galerie Geißlerhaus zu besichtigen, außerdem auch bei den zahlreichen Veranstaltungen, die ansonsten hier stattfinden. Besucher sind außerdem herzlich eingeladen, in einem kleinen Besucherbuch ihr Votum für das aus ihrer Sicht gelungenste Regenwald-Kunstwerk einzutragen. Am Ende der Ausstellung winkt noch ein besonderer Publikumspreis.

Versteigerung der Kunstwerke

Vor allem soll die Ausstellung zum Schluss nicht einfach abgehängt und gegen die nächste Geißlerhaus-Präsentation ausgetauscht werden. Vielmehr ist am Sonnabend, den 1. Oktober, die öffentliche Versteigerung der Schülerkunstwerke geplant. Wem das Thema Regenwald am Herzen liegt, sollte diesen Termin unbedingt im Kalender freihalten. Die Einnahmen aus der Versteigerung kommen den Wiederaufforstungs- und Umweltbildungsinitiativen der madagassischen Partnerschüler im (ehemaligen) Regenwalddorf Anjahambe zugute. Eine Woche nach Ausstellungsabschluss werden wieder drei Madagaskar-AG-Mitglieder ins Projektgebiet reisen – und die Versteigerungseinnahmen direkt zu den Partnern bringen.

„Irgendwann ist es zu spät“ – so sah es vor zwölf Jahren auch in Anjahambe aus. Vom Regenwald, der noch wenige Jahrzehnte zuvor die Kommune umschloss, war nur noch ein gerademal ein Hektar großer Rest – der Analasoa-Wald – übriggeblieben.  Seither gelang es mit Unterstützung der Madagaskar-AG, aber vor allem auf Initiative gleichgesinnter Jugendlicher vor Ort, wieder über zehn Hektar neuen Wald zu pflanzen.  Mindestens so wichtig wie das Wachstum der jungen Regenwaldbäume ist aber auch das, was in Köpfen und Herzen wächst – bei Regenwaldbewohnern ebenso wie bei jungen Menschen, die tausende Kilometer entfernt leben. Dazu ist es nie zu spät.

Vormerken: Sonnabend, 1. Oktober – Versteigerung der Schülerkunstwerke zugunsten der Wiederaufforstung madagassischen Regenwalds!

Foto: Anne Jungnickel, Scharlach-Ara

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