
RADTOUR: Auf den Spuren der Erinnerungen im Dreiländereck
Historisch geführte Radtour im Schluckenauer Zipfel. Entlang historischer Orte, auf den Spuren der Geschichte des Jahres 1945 genießen wir die heutige Freizügigkeit!

Historisch geführte Radtour im Schluckenauer Zipfel. Entlang historischer Orte, auf den Spuren der Geschichte des Jahres 1945 genießen wir die heutige Freizügigkeit!

Sie erfahren, wie die tschechische Bevölkerung in Zittau im letzten und im vorletzten Jahrhundert gelebt hat. Und gemeinsam mit der Zeit kommen wir in die Gegenwart, wo viele von Ihnen sicher etwas über das aktuelle deutsch-tschechische Leben sagen können 😉

Begrüßung im Gotischen Saal der Stadtbibliothek Pirna (Dohnaische Straße 76) mit einem Grußwort von Gabriele Hahn (Enkelin von Konrad Hahnewald, dem ersten Häftling des KZ Hohnstein) und einem einführenden Vortrag von Klaus-Dieter Müller (Historiker, Vorstand Förderverein sLAG) zum Thema „1933: Machtübergabe – Machtergreifung – Nationale Revolution. Der Weg in die NS-Diktatur“
Anschließende Eröffnung in den Räumlichkeiten des Uniwerk e.V. (Obere Burgstraße 6b) mit musikalischer Umrahmung von Pir-Moll und Caterin.

1987: Ein junges Ehepaar (der Referent selber mit seiner Ehefra Petra) hat den real existierenden Sozialismus satt und plant eine ausgeklügelte Flucht in den WESTEN. In einer kleinen Wohnung in DRESDEN werden 480 Bettlaken zu einem riesigen HEISSLUFTBALLON zusammengenäht.

Königstein war im 2. Weltkrieg Schauplatz unterschiedlicher Lager – für Offiziere, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge. In unserem Seminar werden wir diesen Teil der Geschichte kennenlernen, das Offiziersgefangenlager, Überreste des KZ-Außenlagers im Wald und einen Stollen besichtigen. Gemeinsam wollen wir diskutieren, ob und wie Orte wie diese heute eine Rolle in der (lokalen/regionalen) historischen Bildung mit und für Jugendliche spielen können. Unsere begleitenden Expert:innen sind Frau Dr. Pretzschner von der Bildungsabteilung Festung Königstein und von AKuBiZ e.V.

Wie erging es den deutschen Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Besatzungszone und der DDR? Wie gestaltete die SED ihre Politik ihnen gegenüber? Wo, wann und warum gerieten die in der DDR „Umsiedler“ genannten Menschen in das Blickfeld der Staatssicherheit? Kamen sie in der Kultur, der Literatur und im Film der DDR überhaupt vor?
Wie gestaltete sich parallel dazu das Schicksal der tschechischen „Neusiedler“ in den vormals sudetendeutschen Siedlungsgebieten der Tschechoslowakei? Welche Versprechungen machte ihnen die Kommunistische Partei, welche Propaganda verfolgte sie? Wie zeigten sich die realen Beziehungen zwischen DDR und ČSSR vor Ort, wenn die „Heimwehtouristen“ und viele weitere DDR-Bürger Urlaub im Nachbarland machten?

Das diesjährige Projekt möchte mit diesen Menschen ins Gespräch kommen. Und letzte Zeitzeugen der deutsch-tschechi schen „Grenzgeschichte“ zu Wort kommen lassen, Zeitzeugen welche noch aktive Erinnerungen an die Jahre um 1940 haben. Diese Gespräche werden durch euch mit Kamera- und Tontechnik aufgenommen und abschließend als lnterviewfilm zusammenge stellt. Die Ergebnisse von euren gemeinsamen Arbeit werden dann im Frühling -23 in Polevsko der Öffentlichkeit präsentiert. Natürlich macht ihr euch „nebenbei“ noch mit der Sprache eures Nachbarn vertraut und erlebt die Region rund um Polevsko.

Interaktiven Vortrag mit Yuval Rubovitch, dem Buchautor von „Mit Sportgeist gegen die Entrechtung“. Er wird die Situation jüdischer Sportvereine in Sachsen in der Weimarer Republik und der NS-Zeit vorstellen. Auf einzelne Vereine, wie den größten und bedeutendsten Bar Kochba aus Leipzig oder einem Skiverein aus dem Erzgebirge, wird detaillierter eingegangen. Diskutiert wird u.a., wie in Zeiten der Entehrung, Degradierung und Entrechtung das Selbstvertrauen der Jüdinnen und Juden gehoben werden konnte.

„Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon.“ Dieses mahnende und auftragsgebende Vermächtnis Max Mannheimers, des unermüdlichen Aufklärers und Shoah-Überlebenden, hat in den vergangenen Jahren, Monaten und Wochen an trauriger Aktualität gewonnen.
Der Regisseur und Schauspieler Michael Stacheder liest und erzählt aus Max Mannheimers „Spätes Tagebuch“, aus seinen Erinnerungen an sein Überleben von Theresienstadt, Auschwitz und Dachau. Der Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen bewusst – zur Erinnerung an die Shoah. Musikalisch wird er begleitet vom Duo CERCA DIO (Adéla Drechsel – Violine, Christoph Uschner – Violoncello).

„Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon.“ Dieses mahnende und auftragsgebende Vermächtnis Max Mannheimers, des unermüdlichen Aufklärers und Shoah-Überlebenden, hat in den vergangenen Jahren, Monaten und Wochen an trauriger Aktualität gewonnen.
Der Regisseur und Schauspieler Michael Stacheder liest und erzählt aus Max Mannheimers „Spätes Tagebuch“, aus seinen Erinnerungen an sein Überleben von Theresienstadt, Auschwitz und Dachau. Der Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen bewusst – zur Erinnerung an die Shoah. Musikalisch wird er begleitet vom Duo CERCA DIO (Adéla Drechsel – Violine, Christoph Uschner – Violoncello).